TIFF ist das bevorzugte Format für Scanner, professionelle Kameras im unkomprimierten Modus und Druck-Workflows, weil es jedes Bit an Bilddaten ohne verlustbehaftete Kompression bewahrt. Genau deshalb sind TIFF-Dateien so riesig — eine einzelne gescannte Dokumentseite kann leicht mehrere Dutzend Megabyte groß sein — und genau deshalb lehnen die meisten Webformulare, E-Mail-Clients und Messaging-Apps sie entweder rundweg ab oder kommen nur schlecht damit zurecht.
Warum sich TIFF schlecht verschicken lässt
Browser können TIFF in der Regel nicht direkt anzeigen. Die meisten Content-Management-Systeme akzeptieren es nicht als Upload. Und weil TIFF-Dateien bei fotografischen Inhalten so viel größer sind als JPG, verschwendest du nur Speicherplatz, wenn du sie behältst, nachdem du das druckfertige Original nicht mehr brauchst. Die Umwandlung in JPG löst beide Probleme: kleinere Dateien, die dort tatsächlich angezeigt werden, wo du sie brauchst.
Eine einzelne Datei umwandeln
Vorschau öffnet TIFF-Dateien nativ und kann über Ablage > Exportieren nach JPG exportieren — JPEG auswählen, eine Qualitätsstufe festlegen und speichern. Für ein oder zwei gescannte Seiten reicht das völlig aus und braucht keine zusätzliche Software.
Einen gescannten Batch umwandeln
Scanner produzieren selten nur eine Datei. Ein mehrseitiger Dokumentenscan, eine Kiste alter Fotos, die durch einen Flachbettscanner gelaufen ist, oder ein Batch-Export einer DSLR, die in TIFF fotografiert, können dir Dutzende Dateien bescheren, die alle dieselbe Behandlung brauchen. Jede einzeln in Vorschau zu öffnen und zu exportieren macht aus einer Fünf-Minuten-Aufgabe eine Stunde.
Mediasmith behandelt das als Warteschlange statt als Reihe manueller Exporte. Ziehe den gesamten Ordner mit TIFFs in die Bild-Warteschlange, stelle JPG als Ausgabeformat ein, wähle eine Qualitätsstufe und wandle alles in einem Durchgang um.
Gescannte Seiten beim Umwandeln direkt skalieren
Scanner-Ausgaben sind oft auf eine druckfähige DPI-Zahl eingestellt, die weit mehr Pixel liefert, als ein Bildschirm je braucht. Da Skalieren auf derselben Pipeline wie die Formatumwandlung liegt, kannst du gescannte Seiten im selben Batch-Durchlauf auf eine sinnvolle Breite bringen und so die Dateigröße zusätzlich zum Formatwechsel weiter reduzieren.
Die TIFF-Originale behalten
Wenn es sich um archivierte Scans oder Material aus einem Druckauftrag handelt, lösche die TIFFs nach der Umwandlung nicht — die verlustfreie Qualität von TIFF ist genau der Grund, warum sie so erstellt wurden. Behandle die JPGs als Verteilungskopien und die TIFFs als Archiv.
TIFF hat seine Berechtigung, ist aber kein Format zum Teilen. Einen ganzen gescannten Batch in einem Durchgang zu JPG umzuwandeln macht aus stundenlangen manuellen Exporten eine Sache von Minuten.