Die meisten Tipps gegen Dock-Chaos laufen auf „entferne Apps, die du nicht benutzt“ hinaus. Das hilft für eine Woche, bis du neue Apps hinzufügst und das Chaos zurückkehrt. Das Problem ist nicht, dass du zu viele Apps hast — es ist, dass das Dock keine Struktur hat. Jedes Symbol ist gleich präsent, egal ob du es gerade jetzt brauchst oder seit Tagen nicht angerührt hast.
Was du brauchst, sind nicht weniger Verknüpfungen. Du brauchst Verknüpfungen, die im richtigen Kontext erscheinen.
Warum „aus dem Dock entfernen“ keine Lösung ist
Du entfernst 10 Apps aus dem Dock. Jetzt sind sie schwerer zu starten — du musst Spotlight, Launchpad oder den Finder benutzen, um sie zu erreichen. Eine Woche später heftest du ein paar davon wieder an, weil die zusätzlichen Schritte nerven. Einen Monat später bist du wieder bei einem überfüllten Dock. Der Kreislauf wiederholt sich.
Das Design des Docks erzwingt eine Alles-oder-nichts-Entscheidung: Eine App ist entweder dauerhaft sichtbar oder faktisch versteckt. Es gibt keinen Mittelweg — kein „zeig mir diese App nur, wenn ich gerade Design-Arbeit mache“.
Workflow-basierte Panels
Jetty bringt genau diesen Mittelweg. Statt einer flachen Liste mit allem erstellst du Panels, die deiner tatsächlichen Arbeitsweise entsprechen. Jedes Panel ist eine kuratierte Sammlung von Apps (sowie Ordnern und Dateien) für einen bestimmten Kontext.
Beispiel-Setup
- Kreativ — Figma, Photoshop, Illustrator, dein Assets-Ordner
- Dev — VS Code, Terminal, GitHub Desktop, Lesezeichen für localhost
- Kommunikation — Slack, Zoom, Mail, Kalender
- Medien — Spotify, Fotos, QuickTime, ein Downloads-Ordner
- Dienstprogramme — Aktivitätsanzeige, Festplattendienstprogramm, System-Tools, die du gelegentlich brauchst
Fünf Panels mit je 4-6 Elementen. Das sind 20-30 organisierte und zugängliche Apps, während dein Dock bei 3-5 essenziellen Symbolen bleibt.
Chaossicher per Design
Installierst du eine neue App, fügst du sie dem passenden Panel hinzu — nicht einem wachsenden Streifen am unteren Bildschirmrand. Das Dock wächst nicht. Jedes Panel bleibt fokussiert. Die Organisation skaliert mit deiner App-Sammlung, statt zusammenzubrechen.
Einrichtung per Drag-and-drop
Panels aufzubauen dauert ein paar Minuten. Zieh Apps aus dem Finder oder deinem Programme-Ordner ins Panel. Ordne sie so, wie es für dich Sinn ergibt. Fertig. Keine Terminal-Befehle, keine plist-Bearbeitung, keine Konfigurationsdateien.